Energieszene Klimapolitik (26.09.2005 ) Pressebüro 2005 © Marc Gusewski, Liestal

Klimarappen-Akteure bitten Schweizer für Treibstoff zur Kasse

 

Bern, 30. August.

 

Der Klimarappen wird per 1. Oktober eingeführt.

 

Gestartet wird mit 1,5 Rappen pro Liter Benzin und Dieselöl.

 

Entsprechende Vereinbarungen zwischen der Klimarappen-Stiftung und dem Bund bzw. dem Eidgenössischen Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) wurden unterzeichnet, teilt die Behörde mit. Seitens der Stiftung unterzeichneten die Vereinbarungen der Präsident David Syz und Vizepräsident Ronald Ganz.

 

Mindestens 0,2 Millionen Tonnen CO2 muss die Stiftung mit Projekten im Inland reduzieren. In der Wahl der Projekte ist sie frei. Sie müssen aber die bestehenden Projekte von Energie-Schweiz und den Kantonen ergänzen. Der Zukauf von CO2-Zertifikaten nach den Grundsätzen des Kyoto-Protokolls aus dem Ausland ist auf jährlich maximal 1,6 Millionen Tonnen CO2 limitiert.

 

Mit Abgaben zwischen 1,3 und 1,9 Rappen pro Liter Benzin und Dieselöl plant die Stiftung rund 100 Millionen Franken pro Jahr für Energieprojekte im Inland und für den Kauf von CO2-Emissionszertifikaten im Ausland zur Verfügung haben.

 

Die Klimarappen-Stiftung entstand auf der Druck der Erdöllobby, die sich zuletzt massiv gegen die Umsetzung des CO2-Gesetzes wandte.

Klimarappen

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