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Energieszene (20.10.2005 ) Pressebüro 2005 © Marc Gusewski, Liestal |
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Basel, strikt Atomstromfrei Basel, 20. Okt. Die Industriellen Werke Basel (IWB) sollen beim Ankauf strikt auf nuklear erzeugte Elektrizität verzichten, verlangt das Basler Kantonsparlament, der Grosse Rat, der Regierungsrat müsse vor entsprechende Vorkehrungen besorgt sein, entschied der Rat mit 72 zu 36 Stimmen. Der Kanton Basel-Stadt hatte sich 1979 gesetzlich gegen die Kernenergie entschieden und die Industriebeteiligungen der Industriellen Werke liegen ausschliesslich in Wasserkraft. Noch 13 Prozent Strom aus UCTE-Mix werden aus dem Verbundnetz bezogen. Damit solle die Veredelung von Schmutzstrom zu Grünstrom unterbunden werden. Kanton Basel-Stadt
Rom erlaubt Merchant-Power-Lines Rom, 20. Okt.
Italien erlaubt private Stromleitungen: Das Industrieministerium hat ein
Durchführungsgesetz über den grenzüberschreitenden Stromaustausch
erlassen.
EU-Südosteuropa-Staaten, gemeinsamer Strommarkt Brüssel, 20. Okt. Albanien, Bulgarien, Bosnien-Herzegovina, Kroatien, die frühere jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und die UN-Übergangsadministration von Kosovo und die EU unterzeichnen am 25. Oktober in Athen ein Abkommen über einen gemeinsamen Strom- und Gasmarkt mit der EU. Diese Länder, mit denen die schweizerischen Stromhändler traditionell eng zusammenarbeiteten, sind somit einen Schritt weiter als die Schweiz, die einen solchen Vertrag noch anstrebt. EU-Kommission
Solargenossenschaft probt Independent Power Producing Ettingen, 19. Okt. Die Solargenossenschaft Gugger-Sunne startet per Oktober ihr Programm für Solar-Contracting: Interessierte können sich eine Solarstrom/-wärme-Anlage installieren lassen auf ihrem Grundbesitz und bezahlen dafür monatlich einen Beitrag, der zu einem vereinbarten Zeitpunkt zum Eigentum an der Anlage berechtigt. Sozusagen ein Solarenergie-Leasing. Interessierten werden auch Solardarlehen angeboten.Gugger-Sunne hilft so unterm Strich die solare Energienutzung voranzubringen, ohne auf die traditionellen Elektrizitätswerke angewiesen zu sein. Gugger-Sunne
Feuer frei für Basler 30 MW-Holzheizkraftwerk Basel, 19. Okt. Das Basler Parlament erlaubt den Industriellen Werke die Errichtung eines 30 MW-Holzheizkraftwerkes, Bruttokosten ca. 30 Millionen Franken, wovon 18 Mio von Basel finanziert werden. Das HHKW wird der Kehrichtverbrennung angegliedert, die über einen Bahnanschluss verfügt. Über Bahn werden die erwarteten 183'000 Kubikmeter/p.a. Holzschnitzel aus den Wäldern der Nordwestschweiz herangeführt, etwa 30% des regionalen Energieholzpotentials nachfragend. 30% Restholz werden zugegeben, um die Energieträgerkosten gering zu halten. 25 MW Thermoenergie gehen ans Fernwärmenetz (ca. 10 Prozent des Wärmebedarfs), 5 MW werden für die Stromerzeugung ausgekoppelt. Für die Anlage wird ein Joint-Venture gegründet mit Baselbieter, Aargauer und Solothurner Forstbesitzer bzw. Bürgergemeinden. Elsässische und südbadische Beteiligungen wurden andiskutiert. Die Nordwestschweizer beteiligen sich zur Hälfte an der HHKW-AG und erhalten im Gegenzug langfristige Holzhackschnitzel-Lieferverträge. Die Elektra Baselland (EBL) beteiligt sich am Aktienkapital gemäss ihrer vertraglichen Öko-Energienzusammenarbeit mit IWB. Mit der Koordination und Durchführung der Energieträgerversorgung ist die Holzvermarktungszentrale Nordwestschweiz bzw. deren Ausgründung Raurica Waldholz AG beauftragt. Dies Konstrukt erlaubt den Beteiligten die Einkalkulierung des Stromabsatzes zu Öko-Vergütungstarifen des Bundes. Die Dividendenausschüttung soll sich entlang jener von Bundesobligationen entwickeln. Inbetriebnahme ist 2008 gedacht. IWB
Basel, Klärgas zu Treibstoff Basel, 19. Okt. Die IWB nutzen die Klärgase der Abwasserbehandlungsanlage Birs 2 zur Förderung ihrer Erdgas-Fahren Aktionen: Aus 900000 Kubikmeter Faulgas sollten 600'000 Kubikmeter Biogasqualitäten gewonnen werden, einem Energieinhalt von 6 GWh/p.a. entsprechend oder 680'000 Litern Benzin. Bei der Anlage handelt es sich um einen Pionierversuch der IWB und des Kantons Basel-Landschaft. Die Kosten für Basel belaufen sich auf etwa 700'000 Franken. Die übliche Verwertung des Klärgases zur Energieerzeugung in einem BHKW ist für die IWB finanziell weniger interessant als die Verwertung als Treibstoff. Mit einer Inbetriebnahme wird gegen Februar 2007 gerechnet. Am 19. Oktober hat der Grosse Rat, das Basler Kantonsparlament, die entsprechenden Mittel für das Vorhaben bewilligt.
EU-fossile Energieträger Konferenz, Berlin 19.-20. Okt Brüssel, 19. Okt. Die EU beginnt über fossile Energieträger zu diskutieren. Am 19. startet in Berlin das erste "Berlin Forum" zum Thema. Angesagt sind: Andris Piebalgs, EU-Energiekommissar, Georg Adamowitsch, D-Staatsminister, Jean-Marie Devos, Eurogas-Sekretär, Nigel Yaxley, Eurocoal-Präsident, EU- und Industrievertreter. EU
HH, Vattenfall, 1650 MW-Steinkohle-HKW Hamburg, 19. Okt. Nach einem Bericht des Hamburger Abendblattes plant Vattenfall Europe bis 2012 die Inbetriebnahme eines neuen 1,5 Milliarden Euro teuren Steinkohle-Heizkraftwerkes über 1650 MW. Dritte könnten sich partnerschaftlich beteiligen, schrieb das Blatt. Vattenfall Europe
UK, Atomentsorgung privatisieren bringt Konflikte London, 19. Okt. Nach einem Bericht der Financial Times vom 18. Okt. stösst die Privatisierung des britischen nuklearen Entsorgungsgeschäftes auf Widerstände, vorab der Gewerkschaften. Umgerechnet, wird mit einem Entsorgungsaufwand von 130 Milliarden Franken für Britanniens Atommeiler spekuliert. Der Verkauf von British Nuclear Fuels soll dem Staat 340 Millionen Franken einbringen. Allerdings prüft die EU-Kommission das Vorgehen auf seine Wettbewerbskonformität. Ein anderes Problem ist, dass die Thorp-Anlage seit Mai still steht und deren Schicksal nach einem Unfall offen ist. FT
KMU errichtet Holznahwärmeverbund Ormalingen/BL, 19. Okt. Die Firma Ruepp errichtete an ihrem Werkhof eine Quartierwärmezentrale für rund 30 Liegenschaften, die mit gehacktem Restholz der direkt benachbarten Mangold Holzbau AG befeuert wird. Für die Wärmelieferungsverträge wurde eine Firma gegründet. Die Anschubfinanzierung erfolgte über den Baselbieter Verein Solarspar, weil Banken die Finanzierung ablehnten. Ausserdem half der Kanton Basel-Landschaft mit. Die 400 kW-Zentrale fürs Zwischenbach-Quartier ist eingefeuert und versieht ihren Dienst klaglos. Beachtlich kurz war die Realisierungszeit: von der Idee weg knapp ein Jahr. Die Gemeinde unterstützte das Vorhaben moralisch.
Basel, E-Lenkungsabgabe in Entwicklungshilfe Basel, 19. Okt. Die Basler Stromlenkungsabgabe soll von den Firmen eingesetzt werden, um auch Entwicklungshilfe zu machen. Dafür sammelt das Basler Amt für Umwelt und Energie (AUE) gegenwärtig Unterstützung. Zu Auswahl stehen: Solare Warmwasserförderung in Mali, solar beheizte Treibhäuser im indischen Himalaya, Kleinwasserkraftwerk auf Sumatra, Solarboiler für Kolumbische Spitäler. Das Zustandekommen ist noch offen. Die Lenkungsabgabe wird auf dem Strompreis erhoben und jährlich prozentual and die Haushalte zurückverteilt. Firmen erhalten die Rückzahlung anteilmässig an die AHV-(Renten)summe Lohnpflichtiger bis zu einem Maximalbetrag. Die Lenkungsabgabe ist 1999 eingeführt worden. Zusätzlich erhebt Basel auch einen Stromförderrappen. AUE Basel
Netzkosten müssen gerichtlich nachvollziehbar sein Karlsruhe, 18. Okt. Die Kosten für die Stromdurchleitung müssen für ein Gericht nachvollziehbar sein, urteilte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe und verwies eine Klage eines Durchleiters gegen den Durchleiter zurück an die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Baden-Württemberg, das eine gerichtliche Überprüfung für unbegründet beurteilte. Das Ökostrom-Unternehmen Lichtblick hatte das Verfahren gegen das Mannheimer Stadtwerk MVV angestrengt.. Heute-Journal
Deutsch-Französisches Engpassmanagement vorbereitet Bpnn, 18. Okt. Die Bundesnetzagentur in Bonn und die französische Energie-Regulierungsbehörde Commission Déregulation de l´Énergie (CRE) optimieren die Möglichkeiten des Stromaustausches zwischen den Ländern.Dazu soll ab 1. Januar 2006 eine neue Methode zum Engpassmanagement an den deutsch-französischen Kuppelstellen in Kraft treten. Bundesnetzagentur
Energiekosten! UK-Schweinezüchter bestellen Spar-Studie Milton Keynes, 18. Okt. Der Verband der britischen Schweinezucht-Farmer (British Pig Executive) hat eine Studie bestellt, welche helfen soll die Energiekosten in den Betrieben zu senken. Der Verband hat ausgerechnet, dass 0,5 Pence eingesparte Energiekosten pro Kilo Fleischerzeugnis die Industrie jährlich um drei Millionen Pfund Sterling (ca. Sfr6,8mio) entlastet. BPEX
SAM,
Energietitel aufwärts
Stuttgarter
Pelletsmesse über Erwarten erfolgreich
Washington Post, 2005 Rekord-Hitzejahr Washington D.C., 18. Okt. In Rekordschnelle schmilzt das arktische Eis, das Wasser am Golf von Mexiko ist warm wie nie zuvor, eine ungewöhnliche Amazonas-Trockenheit - nach 2002, 2003 und 2004 könnte das Jahr 2005 als heissestes Jahr gelten, seit neuzeitliche Wetteraufzeichnungen vorgenommen werden, berichtet die Washington Post in ihrer Ausgabe vom 13. Okt. Washington Post
WSJ, US-Bevölkerung mit Umweltpolitik unzufrieden New York, 18. Okt. Nach einer Umfrage des Wall Street Journal vom 13. Oktober sind nahezu drei Viertel der der US-Bevölkerung für einen umfassenden, weitgehenden Umweltschutz gemäss einer repräsentativen Umfrage von Harris Interactiv Poll. Die Hälfte der Befragte beklagten ein Handlungsdefizit der amtierenden Regierung in Sachen Umweltschutz. Ein Drittel beurteilte diese als gerade recht. WSJ
Angestellte,
Axpo bringt Schweiz um 2 Mrd. Wertschöpfung
Badenova, 1,25 MW Mini-BHKW bezuschussen Freiburg (Breisgau), 18. Okt. Die südbadische Erdgasversorgerin Badenova bezuschusst Klein-Blockheizkraftwerke bis 5 kW mit bis zu 3600 Euro bis 2006, oder bis 400'000 Euro Fördersumme ausgeschöpft sind. Dies Angebot "Erdgas Plus 2" wird in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Freiburg und deren Fachinnungen durchgeführt. Badenova-Verantworter werben für ihre Aktion mit dem Effizienzgewinn von 30 Prozent, der durch das Prinzip der Wärmekraftkopplung gewonnen wird. Badenova: "Weil gleichzeitig die Vergütung für den gewonnenen Strom gestiegen ist, geht die Kostenrechnung für den Betrieb eines Mini-BHKW zunehmend auch für Kleingewerbe, Hotels, Gaststätten oder Mehrfamilienhäuser heute auf". Es wird mit durchschnittlichen Anschaffungskosten von 20'000 Euro gerechnet. Jenseits der Technik gilt das Nutzungsverhalten des Kunden als entscheidend, ob ein „Mini-E-Werk“ mit integrierter Wärmenutzung wirtschaftlich läuft. Wichtig ist eine lange Jahreslaufzeit und damit möglichst ein Wärmebedarf über das gesamte Jahr hinweg. Die Aktion hilft unterm Strich rund 3600 Tonnen CO2 einsparen, eine Menge die etwa dem CO2-Ausstoß des Verbrauches von 1,2 Millionen Liter Heizöl entspricht. Badenova
10 Jahre Windstrom vom Jura, BKW feiert und krittelt Bern, 18. Okt. Seit zehn Jahren erzeugen die Windkraftwerke auf dem Mont-Soleil Strom. Ein Juvent-Konsortium betreibt die Anlagen. Das Konsortium ist: BKW, Industrielle Werke Basel, Aargauisches Elektrizitätswerk, Electricité Neuchâteloise und das EW von St. Imier (SFEG). Heute erzeugen acht Anlagen rund 8000 MWh, die per Aufpreismodell abgesetzt werden. Die ersten drei waren Vestas V44 á 600 kW. Juvent sieht sich als "Pionierin der professionellen landschafts-verträglichen Windenergienutzung in unserem Land". BKW beurteilt die Windenergienutzung als "sympathisch und attraktiv" - in der Nische. Gleichzeitig wendet sich BKW gegen gesetzliche Ökostromvergütungen; "die Phase der Markteinführung ist nicht Sache des Staates." BKW
Fessenheim, rechtliche Schritte gegen AKW Basel, 17. Okt. Die französische Anwältin und ehemalige Umweltministerin Corinne Lepage prüft rechtliche Schritte gegen die Betreiber des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim, berichtet das SWR-Fernsehen. Mitgeteilt wurde dies unter Berufung auf den Vorsitzenden des Trinationalen Atom-Schutzverbandes, kurz TRAS, Jürg Stöcklin.
E.ON, 3000 MW kurzfristig ans Netz Zürich, 17. Okt. Die WestLB präsentierte E.ON für Investoren am 6. Oktober in Zürich. Rund 3000 MW könnte E.ON kurzfristig ans Netz schalten, heisst es in den veröffentlichten Folien. 1500 MW benötigen eine Re-Aktivierung, 500 MW Spitzenkapazitätssteigerung sind realisierbar sowie 1000 MW, indem das deutsche Atomausstiegsgesetz modifiziert wird. E.On sind an der BKW Energie AG zu 20 % beteiligt. Letztes Jahr äusserten E.ON-Verantwortliche die Absicht, BKW "voll zu integrieren" - erhielte E.ON die Möglichkeit hierzu. Der Kanton Bern bereitet einen weiteren Verkauf seiner Aktien vor. E.ON trat in Zürich Investorenängsten entgegen, der Netzregulator mindere die Margen: "Nur" die Netzkosten würden reguliert, hiess es. Dies betreffe gerade mal 6.18 Euro cent einer kWh, neben 4,67 ct Generation/Verkauf, 2,48 ct Warenumsatzsteuer, 1,79 ct Konzessionsgebühr, 2,05 ct Ökosteuer sowie 0,79 Einspeisegesetz- und KWK-Stromvergütungen, bei einem durchschnittlichen Haushaltsstromverbrauch von 3500 kWh für 17,96 Euro cent/kWh (Sfr0.28). E.ON
Energieforum, Ökostrom portionieren Bern, 17. Okt. Das Energieforum fordert sofortigen Strommarktzugang für das Gewerbe. Dafür soll der Ständerat beim StromVG sorgen, heisst es per Mitteilung vom 6.10. Das Energieforum kippt die vom Nationalrat vorgeschlagene Ökostromvergütung zugunsten einer fixen Ausbauquote, in ihren Forderungen. Die Wirtschaft soll von Ökostromvergütungskosten befreit werden, z.B. analog der CO2-Abgaben Befreiung der Unternehmen. Das Energieforum fordert im Gegensatz zur Economiesuisse eine "schlanke Lösung" für den Regulator, also einen Verzicht auf Benchmark-Modelle. Nebenbei wird klar: Durchs Nichteintreten auf das Economiesuisse-Modell, dürfte dieses (für das Forum) vom Tisch sein. Ferner, das Forum fürchtet eine Ablehnung von StromVG, aber eine Annahme eines novellierten EnG zugunsten Ökostrom in einer Volksabstimmung, was zu verhindern sei. Begründet wird das so: "Es ist zu prüfen, ob das im Kernenergiegesetz vorgesehene konditionale Inkrafttreten (Ablehnung oder Zurückziehen der beiden Anti-Atominitiativen) übernommen werden kann, so dass die Förderung nur in Kraft treten kann, wenn die Strommarktöffnung angenommen wird." Wer diesen zweifelsfrei Satz verstanden hat, soll es doch bitte mitteilen - oder dem Forum z.B. die Duden-Stilfibel "Wie schreibt man gutes Deutsch?" möglichst preisgünstig überlassen. Danke. info@gusewski.ch Energieforum PDF
KWO: 170 Mio m3 bunkern Bern, 17. Okt. Die Kraftwerke Oberhasli erhöhen die Staumauer am Grimselpass um 23 Meter, wenn alles nach Plan geht. Verdoppelt würde damit die Speicherkapazität des Stausees. Die KWO veröffentlichten heute ihre Pläne. Statt 95 könnten neu 170 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Das grössere Speichervolumen erlaubte den KWO die Produktion besser an den Bedarf anzupassen. KWO
Schwerer Vorwurf SF-DRS, BKW-Verbundnetz tötet Zürich, 17. Okt. Die Journalisten der SF DRS-Sendung "Schweiz aktuell" beklagten am 14. Okt. die BKW Energie AG der Lebensgefährdung der Menschen im Jauntal. Dem Bericht von Bruno Bossert zufolge sei die Verbundnetzleitung im Tal verantwortlich für eine Reihe von Todesfällen im Tal. SF DRS
Tschernobyl lesen lernen Berlin, 17. Okt. Am 26. April 2006 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 20. Mal. An einer Vorlesungsreihe der FU Berlin kommen verschiedene Disziplinen zum Thema Tschernobyl bzw. Energieversorgung der Zukunft zu Wort, um die Katastrophe zu reflektieren. Die Vorträge werden ins Netz gestellt und eine Buchpublikation ist geplant. Die Vorträge finden ab dem 17.10.2005 montags von 18 bis 20 Uhr statt. 1986 wurde der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerks völlig zerstört und damit die bis heute schwerste Katastrophe in der zivilen Nutzung der Kernenergie ausgelöst. Die verheerenden Auswirkungen des Unfalls und damit auch die Risiken atomarer Großtechnologie und deren Folgen für Mensch und Natur geraten zunehmend in Vergessenheit. FU BERLIN
E.ON startet Anzeigenaktion zur Energiedebatte
Düsseldorf, 17. Okt. Deutschlands grösster Energieversorger E.ON
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