Energieszene Biomasse (26.09.2005 ) Pressebüro 2005 © Marc Gusewski, Liestal

Coop stiftet 30 GWh aus Biogas mit 2,5 Mio

Basel, 8. September. Coop fördert die Schweizer Biogasproduktion mit Mitteln aus seinem Förderfonds, der durch den Kauf von Naturaplan-Produkten geäufnet wird.  2,5 Mio. Franken, oder maximal 50'000 Franken pro Biogasanlage sollen zur Verfügung gestellt werden. Bei Fertigstellung können sie helfen unterm Strich rund 30 GWh Ökostrom zu erzeugen,  wie Coop-Verantwortliche am 8. Sept. mitteilten.

Umgerechnet entspricht dies einem Investitionsvolumen von 30 Mio. Franken durch die geschätzte Förderung von 50 Anlagen, welche Elektroenergie für umgerechnet 7'000 Haushalte bereitstellen helfen würden.

Die beteiligten Bauern können ausserdem mit einer Vergütung von 0,15 Franken pro Kilowattstunde Strom-aus-Biogas rechnen, den sie ans Stromnetz abgeben.

Gleichzeitig würde eine markante Emissionsreduktion des Klima schädigenden CO2 um 15'000 Tonnen erzielt. Die durchschnittlichen Anlagekosten belaufen sich auf 600'000 Franken.

Mit dem Naturaplan-Fonds engagiert sich Coop während zehn Jahren mit jährlich 10 Millionen Franken für Projekte mit nachhaltiger Dimension im Bereich Natur und Umwelt sowie Fair Trade.
Die Schweizer Landwirtschaft erzeugt rund 20 Millionen Tonnen Mist und Gülle als Beiprodukt pro Jahr. Einer Studie des Bundesamts für Energie zufolge ist das Potential des in der Landwirtschaft anfallenden Biogases langfristig zur Erzeugung von 700 GWh  oder 4 Prozent des privaten Elektrizitätsverbrauchs gut.
 

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