Energieszene Kernenergie (26.09.2005 ) Pressebüro 2005 © Marc Gusewski, Liestal

Report der Weltgesundheitsorganisation WHO verspricht „Wahrheit über Tschernobyl“

Genf, 6. September. Demnach könnten möglicherweise insgesamt 4000 Menschen strahlenbedingt ihr Leben durch den Atomunfall von 1986 verlieren, schreibt die WHO. Bis heute seien weniger als 50 Personen direkt an Tschernobyl-Folgen verstorben, heisst es in dem Report: “Chernobyl’s Legacy: Health, Environmental and Socio-Economic Impacts“, der eben veröffentlicht wurde.

Der Bericht basiere auf der Arbeit von Hunderten von Wissenschaftlern, beteiligt darunter die International Atomic Energy Agency (IAEA), World Health Organization (WHO), United Nations Development Programme (UNDP), Food and Agriculture Organization (FAO), United Nations Environment Programme (UNEP), United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UN-OCHA), United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (UNSCEAR), and the World Bank, as well as the governments of Belarus, the Russian Federation and Ukraine.

Die Arbeiten der WHO sind praktisch von Beginn weg von Gegnern der Kernenergie offenkundiger Widersprüche und mangelnder Wissenschaftlichkeit wegen in Zweifel gezogen worden.
 

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