Energieszene Wettbewerb (26.09.2005 ) Pressebüro 2005 © Marc Gusewski, Liestal

Jetzt will SVP Wettbewerb im Thurgau per Monopolgesetz verhindern

Der Streit zwischen dem Elektrizitätswerk Romanshorn und dem Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau befördert seltene Sumpfblüten zutage.

Romanshorn, 5. September. Der Streit zwischen dem Elektrizitätswerk Romanshorn, der örtlichen Stromverteilgenossenschaft und Mitaktionärin der SN Energie, St. Gallen, und dem Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT, Mitglied der Axpo/NOK-Gruppe), ist eskaliert: Gescheitert sind neuerliche Verhandlungen mit dem Ziel eine gütliche Einigung über die Heranführung von Energie der SN Energie nach Romanshorn zu erzielen. Nun wird eine neue Stich- und Transportleitung der SN Energie-Partner nach Romanshorn verlegt, wogegen sich das EKT und die NOK in mehreren Beschwerden vor gerichtlichen Instanzen wehrten – und verloren. Hängig ist noch eine parlamentarische Beratung einer Motion eines dem EKT nahe stehenden SVP-Vertreters, der für die EKT ein exklusives Stromtransportmonopol durchsetzen will. Damit wären die Wettbewerber des EKT nahezu zur Bewegungslosigkeit verdammt.

 

http://www.snenergie.ch/mitteilungen.shtml

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